Dein Herzweg
Jede Reise beginnt mit einem kleinen Schritt.

Manchmal ist es ein Schritt nach vorne.
Manchmal ein Schritt ins Unbekannte.
Und manchmal ein Schritt nach innen.
Es gibt ein Zitat, das Julian Lennon zugeschrieben wird:
„Nothing changes until you change. Everything changes once you change.“
„Nichts verändert sich, bis du dich veränderst. Alles verändert sich, sobald du dich veränderst.“
Je älter ich werde, desto mehr verstehe ich, wie viel Wahrheit darin liegt.
Denn oft warten wir darauf, dass sich im Außen etwas verändert.
Dass sich eine Situation löst.
Dass sich ein Mensch verändert.
Dass sich eine Tür öffnet.
Doch manchmal beginnt die eigentliche Veränderung ganz leise in uns selbst.
Nach 40 Jahren auf dieser Erde gab es viele Momente in meinem Leben, in denen ich das Gefühl hatte, nicht mehr weiterzukommen.
Wie in einer Sackgasse.
Ohne zu wissen, wohin.
Ohne zu wissen, wie der nächste Schritt aussehen soll.
Und rückblickend waren genau diese Momente oft der Anfang von etwas Neuem.
Denn immer wieder geschah etwas, das ich bis heute nur schwer in Worte fassen kann.
Es fühlte sich an, als würde mich eine unsichtbare Hand halten- Liebevoll-Geduldig.
Und während ich glaubte, am Ende eines Weges angekommen zu sein, wurde ich über eine Brücke geführt, die ich vorher noch nicht sehen konnte.
Manche dieser Übergänge waren schmerzhaft.
Sie haben mich gelehrt, loszulassen.
Von Vorstellungen.
Von Erwartungen.
Von Menschen.
Von alten Versionen meiner selbst.
Und vielleicht liegt genau darin eine tiefe Wahrheit:
Manchmal nimmt uns das Leben nicht etwas weg.
Manchmal macht es nur unsere Hände frei für das, was als Nächstes kommen möchte.
Ich durfte lernen, dass Veränderung oft ganz unscheinbar beginnt.
Mit einem Gedanken.
Mit einer Entscheidung.
Mit einem ehrlichen Blick nach innen.
Mit der Frage:
Was, wenn nicht zuerst die Welt sich verändern muss?
Was, wenn ich es bin?
Und plötzlich verändert sich etwas.
Vielleicht nicht sofort die ganze Welt.
Aber die Art, wie wir sie sehen.
Was vorher wie eine Mauer aussah, wird vielleicht zu einer Tür.
Was sich wie ein Ende angefühlt hat, wird zu einem Übergang.
Und was sich wie Verlorensein angefühlt hat, wird vielleicht zu einer Einladung, uns selbst wiederzufinden.
Heute glaube ich:
Wir sind viel weniger allein, als wir manchmal denken.
Auch in stillen Momenten.
Auch in dunklen Zeiten.
Auch dann, wenn wir keine Antworten haben.
Da ist etwas, das uns liebevoll führt.
Manche nennen es Gott.
Manche das Universum.
Manche Liebe.
Manche einfach Leben.
Vielleicht braucht es dafür gar keinen Namen.
Vielleicht genügt das Vertrauen, dass wir gehalten sind.
Dass nicht jeder Umweg ein Fehler ist.
Dass nicht jede Sackgasse wirklich eine Sackgasse ist.
Und dass wir nicht immer den ganzen Weg sehen müssen.
Vielleicht reicht es, den nächsten Schritt zu erkennen.
Nur diesen einen.
Denn jede Reise beginnt mit einem kleinen Schritt.
Und manchmal führt dieser erste Schritt nicht in eine neue Welt.
Sondern tiefer zu uns selbst.
Und genau dort beginnt sich alles zu verändern.
Wenn du magst, teile hier auf „meinem Blog InSPIRITation für dein Herzweg“ deine eigene Erfahrung:
Gab es in deinem Leben einen Moment, in dem du dachtest, es geht nicht mehr weiter – und sich später gezeigt hat, dass genau dort etwas Neues begonnen hat?
Vielleicht sind deine Worte heute genau die Inspiration, die ein anderer Mensch braucht. 💛
Herzlichst
Patrick
& InSPIRITation-Verei


Kommentare